Kiosk-Kostenrechner
Tragen Sie Ihre eigenen Posten ein und sehen Sie sofort, wie viel Kapital Sie bis zur Eröffnung brauchen — und wie viel davon Sie finanzieren müssten.
So ist der Rechner aufgebaut
| Block | Was hineingehört |
|---|---|
| Kaution | Kaltmiete multipliziert mit der vereinbarten Anzahl Nettokaltmieten. Eine Kautionsbürgschaft statt Barkaution senkt diesen Posten auf null — dafür entsteht eine laufende Gebühr. |
| Investitionen | Alles, was länger genutzt wird und abgeschrieben werden kann: Renovierung, Ladenbau, Einrichtung, Kühlung, Kassensystem, Beschilderung. |
| Startkosten | Die Erstbefüllung des Warenlagers, Anmeldungen, Beratung, Versicherungen und die Eröffnungsmaßnahmen. |
| Liquiditätsreserve | Monatlicher Bedarf — Fixkosten plus Ihre Privatentnahme — mal Anzahl Monate. Kein Restposten, sondern eine geplante Position. |
| Eigenkapital | Was Sie tatsächlich einbringen können. Die Differenz zum Kapitalbedarf ist Ihr Finanzierungsbedarf. |
Die Liquiditätsreserve. Nach der Eröffnung laufen Miete, Energie, Versicherungen und Ihre privaten Lebenshaltungskosten weiter, während der Umsatz erst anläuft und das Warenlager laufend nachgefüllt werden muss. Deshalb weist der Rechner den Anteil der Reserve am Gesamtbedarf gesondert aus. Liegt er sehr niedrig, ist das ein Warnsignal — nicht ein Zeichen für schlanke Planung.
Was der Rechner bewusst nicht tut
- Er schätzt keine Beträge. Alle Werte kommen von Ihnen. Vorbelegte Zahlen sind Platzhalter, damit die Rechenlogik sichtbar ist — keine Marktangaben.
- Er bewertet nicht, ob Ihr Vorhaben tragfähig ist. Dafür brauchen Sie eine Umsatzplanung, eine Rentabilitätsvorschau und einen Liquiditätsplan.
- Er rechnet keine laufenden Kosten und keinen Kapitaldienst. Beides steht unter Kiosk Kosten und Kiosk Finanzierung.
- Er ersetzt keine Beratung — weder steuerlich noch rechtlich noch in Finanzierungsfragen.
Nach dem Rechnen
- Zweites, pessimistisches Szenario rechnenHöhere Ausbaukosten, längere Anlaufzeit, geringerer Umsatz
- Angebote statt Schätzungen einholenFür Ladenbau, Einrichtung und Kasse — dann wird die Zahl belastbar
- Ergebnis in den Kapitalbedarfsplan übernehmenEr gehört in jeden Businessplan
- Finanzierungsbedarf mit der Hausbank besprechenFörderprogramme aktiv ansprechen
- Prüfen, ob sich der Bedarf senken lässtGebrauchte Einrichtung, Kautionsbürgschaft, schmaleres Startsortiment
Häufige Fragen
Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?
Nein. Der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser. Es gibt keine Übertragung an einen Server, keine Speicherung, keine Cookies und keine Auswertung. Wenn Sie die Seite schließen, sind die Werte weg.
Welche Liquiditätsreserve ist sinnvoll?
Verbreitet ist die Faustregel, mindestens drei bis sechs Monatsfixkosten plus Privatentnahmen vorzuhalten. Das ersetzt keine Liquiditätsplanung, ist aber eine Untergrenze, unter die Sie nicht gehen sollten. Der Rechner weist deshalb den Anteil der Reserve am Gesamtbedarf gesondert aus — er ist der Posten, der in Planungen am häufigsten zu klein ausfällt.
Ist das Ergebnis für die Bank ausreichend?
Als Ausgangspunkt ja, als Antrag nein. Eine Bank erwartet einen vollständigen Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan, eine Rentabilitätsvorschau über drei Jahre und einen monatlichen Liquiditätsplan für zwölf Monate. Was dazugehört, steht unter Businessplan.
Finanzierungsbedarf steht — was jetzt?
Der nächste Schritt ist die Frage, woher das Geld kommt: Eigenkapital, Förderkredit über die Hausbank, Bürgschaft. Und was die Bank dafür sehen will.
Stand: 2. September 2026 · KIOSK PRO Redaktion